Die ANANDA Philosophie

1. Selbstverständnis unserer Arbeit

Nach unserer Auffassung leistet die sinnliche Ganzkörpermassage von ANANDA einen wichtigen Beitrag dazu, dass Frauen, Männer und Paare mit der eigenen Lebensfreude, ihrem Körper und ihrer Sinnlichkeit auf natürliche Weise in Kontakt kommen können.
Für uns sind körperliches Wohlbefinden, achtsame Berührungen und sinnlicher Genuss wesentliche Bestandteile eines gelungenen und guten Lebens. Dazu gehört nicht nur eine gute Kenntnis der biologischen und anatomischen Aspekte des menschlichen Körpers und der Sexualität, sondern auch Selbstbestimmung, die Bejahung von persönlicher Lust und Freude und die Wahrnehmungsfähigkeit, Sensibilität und Kundigkeit im körperlichen und sinnlichen Kontakt mit sich und anderen. Unsere Art, die Tantramassage auszuführen, ehrt den Körper und den Menschen in seiner Gesamtheit. Ihr Ethos lehrt Freude, Würde, Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit, Behutsamkeit, Sorgfalt, Offenheit, Achtung vor dem anderen, Mut und die Fähigkeit, selbstbestimmt Entscheidungen über das zu treffen, was einem gut tut.

ANANDA bietet sinnliche Ganzkörpermassagen an, die den Menschen als Ganzes und damit auch den Intimbereich bewusst mit einbeziehen. Eine Massage bei ANANDA berührt daher den Menschen in seiner Gesamtheit, das heißt sowohl auf der körperlichen als auch auf der emotionalen Ebene. Massiert werden Frauen, Männer und Paare. Unser Angebot ist individuell auf den jeweiligen Gast zugeschnitten. Deshalb gibt es bei uns keinen Seminarbetrieb für größere Gruppen, sondern speziell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Coachings für Paare und Einzelpersonen.

Unsere Arbeit ist getragen von einer Einstellung der Offenheit dem gesamten Menschen gegenüber, die sein sinnlich-erotisches Wesen ausdrücklich mit einbezieht. Sie kann damit Menschen helfen, sich selbst und anderen offener zu begegnen. Ananda bietet einen Erfahrungsraum, der unparteiisch gegenüber Fragen der Sexualpräferenz ist und jedem die Möglichkeit zugesteht, seine eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Wertvorstellungen zu erforschen.

Als größtes, sowie als eines der ältesten Institute für Tantramassage in Deutschland gelten wir zu Recht als Trendsetter und Pioniere auf dem Gebiet der sinnlichen Ganzkörpermassage. Unsere Praxis überzeugt durch stilvolles Ambiente und die professionelle und dabei dennoch individuelle Organisation. ANANDA wird von der Inhaberin, Martina Weiser, geleitet, die selbst Massageerfahrung mitbringt und die darüber hinaus Gründungsmitglied des deutschen Tantramassage-Verbandes ist. Wir verlassen uns nicht auf unseren bereits erreichten Status, sondern verstehen uns als lernendes Unternehmen, das sich durch eigene Forschungen und Fortbildungen auf dem Gebiet der sinnlichen Massage immer weiter entwickelt.


2. Die ANANDA-Massage

Unsere Massagen zielen darauf ab, das Wahrnehmungsspektrum des Gastes zu erweitern und ihm zu einem verbesserten Körpergefühl zu verhelfen. Sie wirken sanft darauf ein, dass der Gast ganz im Moment ankommt. Dadurch wird nach und nach der gesamte Körper angesprochen, berührt und in das Erleben miteinbezogen – dies jedoch nicht in einem schmerzvollen Prozess, der Traumata auflösen will, sondern indem ein durchweg lustvolles Erlebnis möglich gemacht wird und sich tiefe Entspannung  und Ruhe einstellen darf. Dazu setzen wir in der Massage ein breites Spektrum an Techniken ein, die vom sanften Streicheln bis zu kräftigen Griffen reichen, um auch stärkere Verspannungen zu lösen.

Der übergeordnete Anspruch der Massage besteht darin, ein tiefes Gefühl von Wohlbefinden, Entspannung und Hingabe zu vermitteln. Im einfachen Sinne „gelungen“ ist eine Massage, wenn unsere  Gäste die Praxis mit dem guten Gefühl verlassen, dass sie einfühlsam und gekonnt berührt wurden. Vollständig „geglückt“ ist sie erst dann, wenn unsere Massage das Lebens- und Körpergefühl eines Gastes dauerhaft auf positive Art verändern konnte.

Um diese Ziele zu erreichen, findet die Massage in einer Atmosphäre der Geborgenheit statt. Wir begegnen dem Gast mit Wohlwollen; wir akzeptieren ihn, ohne sein Aussehen oder sein Alter an gesellschaftlich üblichen Normen zu messen. Durch diese nicht-wertende Haltung kann sich Vertrauen zu dem Gast aufbauen, der als Mensch wahr- und angenommen wird.
Jede Massage ist ein Akt der größtenteils nonverbalen Kommunikation zwischen Gast und Masseurin, welche die Impulse des Gastes wahrnimmt und darauf reagiert. Durch diese Resonanz ist jede Massage anders, obschon ihr Ablauf in den Grundzügen feststeht. Eine intensive Massage entwickelt eine Eigendynamik, die wie eine dritte Person im Raum einzugreifen und die Richtung mitzubestimmen scheint. Spontaneität und Flexibilität sind Faktoren, die eine Massage bei ANANDA ausmachen, weshalb sie sich auch als eine Art künstlerischer Akt ansehen lässt, der einer Performance oder dem improvisierten Auftritt einer Musikgruppe gleicht. Eine unserer wichtigsten Fähigkeiten ist daher die Intuition; diese bildet sich mit steigender Massageerfahrung immer weiter heraus und ermöglicht uns im Lauf der Zeit ein immer sensibleres Eingehen auf die Bedürfnisse des Gastes.

Aus einer anderen Perspektive lässt sich die Massage als eine Form des Rituals ansehen: Sie hat ihren eigenen, geschützten Raum, wir als Masseurinnen handeln mit gesteigerter Aufmerksamkeit und folgen einer festgelegten Handlungschoreographie. Durch unsere eigene Nacktheit in der Massage begegnen wir dem Gast auf der gleichen, dem Alltag entzogenen Ebene. Mit der Kleidung legen auch wir, gemeinsam mit dem Gast, vorübergehend unser Alltags-Ich und unseren Status ab und betreten zusammen mit dem ebenfalls nackten Gast den rituellen Raum. Auf diese Weise verstärkt sich die Wahrnehmung für den Moment und unsere Präsenz als Masseurin – wodurch die oben angesprochene Form nonverbaler Kommunikation mit ermöglicht wird.

 

3. Die Masseurinnen

Original Tantramassagen kann nur wirklich gut geben, wer mit seiner eigenen Sexualität im Frieden ist und das große Gebiet der sinnlichen Körperarbeit neugierig und mit offenem Herzen erforscht.

Jeder Gast wird von uns auf persönliche und herzliche Art begrüßt, so dass er sich sofort willkommen und angenommen fühlen kann. Wir legen großen Wert auf eine respektvolle und höfliche Haltung, die von Herzen kommt, und nehmen uns Zeit für alle Fragen und Anliegen, die für den Gast in diesem Moment wichtig sind. Dadurch wird schon am Anfang der Massage im Vorgespräch ein ruhiger und freundlicher Raum geschaffen, der es erleichtert, sich aufgehoben und wohl zu fühlen. Achtsam gehen wir auf mögliche Befürchtungen oder Vorbehalte jedes Gastes ein. Weiblichen Gästen gegenüber verhalten wir uns auf solidarische Weise, so dass kein Gefühl von Unbehagen aufkommen kann und wir uns von Frau zu Frau offen begegnen können.

Jede Frau, die bei ANANDA arbeitet, ist eine starke, kreative Persönlichkeit, die ihre eignen Qualitäten kennt. Wir  identifizieren uns mit unserer Arbeit und entwickeln diese kontinuierlich weiter – sei es durch die Verbesserung anatomischer Kenntnisse oder die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Fragen im Hinblick auf sinnliche und erotische Themen. Das gesamte Team arbeitet aktiv, solidarisch und nach dem Konsensprinzip an der Erweiterung des Service-Angebots von ANANDA mit. Unsere Massagen sind keine Fließbandarbeit: jede von uns bestimmt den Rhythmus der Arbeit selbst, so dass genügend individueller Freiraum bleibt, sich dem jeweiligen Gast mit ganzer Hingabe zu widmen und sich auf die Massage im eigenen Tempo vorbereiten zu können.

Wir verstehen uns selbst nicht als Therapeutinnen, sondern möchten den Gast auf eine ganzheitliche, lustvolle und einzigartige Entdeckungsreise mitnehmen. Während einer Massage können sich zwar aufgestaute Emotionen Bahn brechen, aber wir verfolgen nicht in erster Linie das Ziel, emotionale Blockaden oder Traumata zu lösen, wobei dies ein Nebeneffekt unserer Massagearbeit sein kann. Stattdessen besteht für uns der Sinn der Massage darin, sich ganz und gar hinzugeben, den eigenen Erlebnishorizont zu erweitern und Grenzen durchlässiger zu  machen. Insofern sehen wir uns als selbstbewusste Führerinnen, die den Gast auf neues Terrain geleiten.

Wir pflegen eine freigeistige Mentalität und zeichnen uns durch einen unverkrampften Umgang mit Körperlichkeit und Sinnlichkeit aus. Die Beziehung zu unseren Gästen gestalten wir nah und innig, doch wird dieses Gefühl von einer Art allgemeinerer, überpersönlicher Menschenliebe getragen. Wir streben keine engere Beziehung zu unseren Gästen an, sondern möchten jedem, der zu uns kommt, einen von persönlichen Verflechtungen und Erwartungen freien Experimentierraum für das eigene körperliche Erleben eröffnen.